Eurozonenbilanz wird rot

Nach den neuesten Angaben von Eurostat hat sich die Handelsbilanz der Eurozone im ersten Halbjahr 2008 mit dem Rest der Welt von plus 9 Mrd Euro im Vorjahreszeitraum in ein Defizit von minus 13 Mrd Euro verwandelt. Alle Südländer (Italien, Portugal, Griechenland, Frankreich und Spanien) verzeichnen erhebliche Defizite in ihrer Außenhandelsbilanz.

Für diese Länder ist der Euro inzwischen viel zu stark. Deutschland schädigt mit seiner einseitig auf negativer Reallohnentwicklung aufbauenden Exportorientierung nicht nur seine eigene Binnenkonjunktur durch Kaufkraftverlust, sondern ist wegen seiner hohen Überschüsse auch an der Euro-Aufwertung schuld. Der deutsche Export bedrängt im Übrigen die Eurozonenpartner auch direkt. Wie lange das in einer sich verstärkenden Rezession gut gehen kann, wird sich zeigen müssen. 

An dieser Auflistung fehlt die negative Reallohnentwicklung, die als wichtigster Einzelfaktor schon in den vergangenen Jahren mangels Kaufkraft die deutsche Konjunktur bremste. Die deutschen Löhne und Gehälter sind nämlich real schon seit 2003 - also längst vor der jüngsten Energiepreissteigerung - im Sinkflug, und zwar ähnlich stark vor und nach Steuer (Abb. 14512). Und erst recht schmelzen seit Jahren real die Sozialrenten und Sozialleistungen ab. Dementsprechend stagniert auch die Nachfrage privater Haushalte schon seit vielen Jahren.

Nach den gestrigen Zahlen von Eurostat ist die europäische Industrieproduktion im Durchschnitt der Monate Mai und Juni 08, wie die deutsche, um fast 1 % gefallen (Abb. 13493). Die Stimmung in der EU wird immer mieser, wie die gestrige Ifo-Umfrage unter 273 Top-Managern mit der stärksten Eintrübung seit 15 Jahren . Das Wirtschaftsklima verschlechterte sich in fast allen 15 Ländern des Euroraums. Besonders negativ fielen die Urteile zur derzeitigen wirtschaftlichen Situation in Italien, Spanien, Portugal, Irland und Belgien aus. 

 Die deutschen Produzenten, deren Produkte in den Großhandel mehr noch eingehen als die Importwaren, drehen kräftig an der Inflationsschraube. Was sollen da alle die Ermahnungen an die Gewerkschaften, sich mit Lohnforderungen zurückzuhalten? Hier ist schlicht ein Verteilungskampf im Gange, bei dem die Unternehmen und ihre Kapitaleigner sich zu Lasten der deutschen Arbeitnehmer als Verbraucher durchsetzen. Außerdem wird wahrscheinlich ein Teil des Exports ebenfalls zu Lasten der deutschen Verbraucher subventioniert, um Exportmärkte trotz flauer Konjunktur zu halten, wie die viel geringere Steigerung der Ausfuhrpreise um nur 2,7 % zeigt. Soweit Unternehmen die gleichen Produkte im Ausland und Inland verkaufen, ist solche Quersubventionierung durchaus denkbar.


Die wichtigen Kongreßdaten für September 2008

 Gesundheitswirtschaft am 10. und 11. September 2008



Gesundheitswirtschaft, das ist ein wichtiges Stichwort in der öffentlichen Debatte der letzten Jahre in Deutschland. Groß sind dabei die Hoffnungen, dass die Gesundheitswirtschaft der Konjunktur- und Jobmotor der kommenden Jahre sein wird. Diese Erwartungen werden sich erfüllen, wenn es gelingt, strategische Partnerschaften zwischen den Unternehmen aus Industrie und Service sowie den Medizinanbietern herzustellen. Wichtige und zentrale Voraussetzung sind dazu das Gespräch und der Austausch der Verantwortlichen dieser Branche.

Plattform dafür ist der GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS in Hamburg, denn dieser hat sich in den letzten Jahren zu dem Diskussionsforum aller Beteiligten entwickelt. Nunmehr zum vierten Mal veranstaltet die WISO HANSE management GmbH daher den GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS in der Hansestadt.
Die Kongresspräsidenten Prof. Heinz Lohmann und Senator a. D. Ulf Fink würden sich freuen, Sie beim 4. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 10. und 11. September 2008 in Hamburg begrüßen zu können.


R'07 World Congress 3. - 5. September in Davos



Über diese Fragen diskutieren vom 3. bis 5. September in Davos rund 500 ForscherInnen aus 47 Ländern am "R'07 World Congress on Recovery of Materials and Energy for Resource Efficiency", der dieses Jahr von der Empa und der Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften organisiert wird.


Der R'07-Kongress richtet sich an Fachleute aus Wissenschaft, Ingenieurwesen, produzierender Wirtschaft und Recyclingindustrie sowie auch an Vertreter von Behörden und internationalen Organisationen. Ziel der Konferenz ist es, den Teilnehmenden innovative Technologien vorzustellen, mit deren Hilfe sich Material- und Energieeffizienz bei Herstellung, Gebrauch und Wiederverwertung von Produkten steigern lassen. In Plenarvorträgen und Workshops geht es dabei um brisante Themen wie Biotreibstoffe und -materialien, Elektro- und Elektronikschrott, seltene Metalle, die beispielsweise in der Elektronikindustrie zum Einsatz kommen, "Zero-Waste"-Strategien, Recycling von Baumaterialien und Plastik, Ökobilanzierung und Lebenszyklusanalysen sowie Sonder- und Giftmüllbehandlung, aber auch um neue Wege der Mülltrennung und -entsorgung.


Fachforum "Region schafft Zukunft" auf dem 3. Demografie-Kongress "Best Age"



Kurzbeschreibung

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) fördert unter dem Motto "Region schafft Zukunft" in den beiden Modellregionen "Südharz-Kyffhäuser" und "Stettiner Haff" innovative Projekte. Ziel ist es, die verschiedenen regionalen Ansätze, Ideen und Projekte zur Gestaltung des demografischen Wandels zu bündeln, um den Bewohnerinnen und Bewohnern Perspektiven in ihrer Region zu geben. Wesentliche Handlungsfelder sind der regionale Arbeitsmarkt und Ausbildungsinitiativen, Wirtschaft und Landwirtschaft, Verkehrsinfrastruktur, die Gesundheitsversorgung, Schulen, Sport- und Freizeitmöglichkeiten sowie neue Formen des Wohnens und Zusammenlebens.

Mittwoch, 3. September, 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr
dbb forum de Berlin
Friedrichstraße 169/170 Friedrichstrasse 169/170
10117 Berlin 10117 Berlin


Mechatronik Tage



Die aktuelle technische Entwicklung ist gekennzeichnet durch eine immer höhere Integration und Miniaturisierung von mechanischen und elektronischen Elementen. Diese sind gepaart mit programmierbarer Intelligenz.

Die Mechatronik als Querschnittstechnologie spielt daher im Bereich der technischen Entwicklung, Konstruktion und bei der Herstellung neuer Produkte eine immer entscheidendere Rolle. Die Mechatronik Tage bieten einerseits Anbietern mechatronischer Systeme und Komponenten und andererseits Entwicklern, Konstrukteuren, Informatikern und technischen Einkäufern für die Herstellung von Produkten im Consumer- und Investitionsgüter-Bereich die ideale Plattform zur Information und Kommunikation.

Seien Sie dabei - bei den ersten Mechatronik Tagen
vom 15. bis 16. September 2008 im Kongresszentrum Karlsruhe!


Industrietag Russland 2008 (16./17. September 2008) in Dresden



der INDUSTRIETAG RUSSLAND, der gleichzeitig den Auftakt für den jährlichen Außenwirtschaftstag in Sachsen bildet, bringt hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der angewandten Forschung beider Länder nach Dresden. Das Symposium soll damit zum Motor für eine qualitativ neue Kommunikation und Kooperation zwischen deutschen und russischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Multiplikatoren aus den Schlüsselbranchen Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie und Energietechnik werden.

Ort: Internationales Congress Center, Ostra-Ufer 2, in Dresden

Epson und Partner stellen Lösungen für industrielle Robotersysteme

Über die Epson Gruppe
Epson ist einer der weltweit führenden Hersteller von Imaging-Produkten wie Druckern, 3LCD-Projektoren sowie kleinen und mittelgroßen LC-Displays. In einer von Kreativität und Innovationskraft bestimmten Unternehmenskultur arbeitet Epson konsequent daran, die Visionen und Erwartungen seiner Kunden in der ganzen Welt zu übertreffen. Diesem Ansinnen verleiht der Claim „Epson – Exceed Your Vision“ Ausdruck. Für ihre herausragende Qualität, Funktionalität, Kompaktheit und Energieeffizienz genießen Produkte aus dem Hause Epson Weltruf. 88.925 Mitarbeiter in 109 Unternehmen rund um den Globus bilden ein Netzwerk, das stolz darauf ist, seinen Beitrag zum globalen Umweltschutz zu leisten und die Kommunen, in denen das Unternehmen Niederlassungen unterhält, aktiv mitzugestalten.

Über Epson Deutschland
Die in Meerbusch ansässige Epson Deutschland GmbH ist einer der führenden Anbieter von Produkten und Lösungen in den Bereichen Fotodruck und Digital Imaging. Hochwertige Fotodrucker und -scanner gehören ebenso zum Produktportfolio von Epson Deutschland wie Laser- und Nadeldrucker, All-in-one-Geräte, Multimediaprojektoren und die Original-Verbrauchsmaterialien. Die Bereiche Retail Systems & Devices und Factory Automation Division erweitern dieses Sortiment noch um Kassendrucker und -systeme sowie um Präzisionsroboter. Mit rund 200 Mitarbeitern verantwortet Epson Deutschland das Vertriebsnetz für Deutschland, Österreich, die Schweiz und weite Teile Osteuropas.

In Zusammenarbeit mit den Partnern Compar AG, Compar AG Vision Systems & Robotics, Huf-Tools GmbH, RBC Fördertechnik GmbH und Tech 3D Control GmbH & Co KG,Epson zeigt in ausgewählten Fachstudien die Möglichkeiten der neuen, modularen G-Scara Reihe und präsentiert außerdem sein Programm an 6-Achsrobotern.

Die komplette G-Serie umfasst insgesamt 168 Varianten mit Reichweiten von 450 bis 1000 Millimeter und Nutzlasten von bis zu 20kg. Ausgestattet mit der Epson Smart-Motion Technologie arbeiten die G-Scaras deutlich schneller als ihre Vorgänger und das bei einem vergrößerten Arbeitsraum und gewohnt hoher Präzision und Zuverlässigkeit. In Kombination mit der kompakten Steuerung Epson RC180 bietet die G-Serie starke Leistung bei hohem Bedienkomfort.

Mit einer Nutzlast von 3 und 5kg und einer Reichweite von bis zu 791mm, stellt Epson ebenfalls verschiedene Modelle seiner 6-Achsroboter aus. Wie schon die Scara Roboter werden auch die Epson 6-Achser in einzelnen, realen Applikationen zu sehen sein.

Die für alle Epson Roboter verfügbare, intuitiv verständliche Entwicklungsumgebung Epson RC+ 5.2 bietet mit ihrer einfachen Programmiersprache eine nahtlose Integration aller verfügbarer Optionen wie Conveyor-Tracking, Epson Vision, Kraftsensoren, Feldbusanbindung und weitere. Die Integration der Epson Maschinen in eine bestehende Infrastruktur ist einfach und unkompliziert. Dank Active-X Controls, ProfiBus (Master/Slave) oder Ethernet I/O stehen alle gängigen Schnittstellen zur Verfügung.

ServPay Zahlungsbereitschaften für Geschäftsmodelle produktbegleitender Dienstleistungen

Motivation und Zielsetzung

Bei der konkreten Auswahl und Bepreisung von produktbegleitenden Dienstleistungen mangelt es den KMUs momentan häufig an einer strikt marktorientierten und damit gewinnoptimierenden Perspektive, so dass die margenträchtigen Potenziale produktbegleitender Dienstleistungen derzeit nur in geringem Maße ausgeschöpft werden.

Das Projekt ServPay setzt an diesen derzeit zentralen Vermarktungsproblemen klein- und mittelständischer Industriegüterunternehmen an. Zentrales Ziel ist daher die Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungskonzepts für KMU zur Optimierung des Angebots von produktbegleitenden Dienstleistungen.

Optimierung der Dienstleistungsvermarktung

In einer ersten Bestandsaufnahme werden die aktuell von KMUs angebotenen produktbegleitenden Dienstleistungen und Kostentreiber in Zusammenarbeit mit mehreren Praxispartnern erfasst und systematisiert. Für diesen aggregierten Katalog wird anschließend die Bedeutung einzelner produktbegleitender Dienstleistungen aus Anbieter- und Nachfragerperspektive ermittelt.

In einem weiteren Projektbaustein werden anschließend die Zahlungsbereitschaften aus Nachfragersicht (individuell bzw. für das Buying Center) in den Geschäftsmodellen Unbundling, Bundling oder Performance Contracting empirisch untersucht. Dadurch können sowohl Empfehlungen für eine wirtschaftliche Auswahl der Dienstleistungen sowie die Auswahl eines effizienten Geschäftsmodells abgeleitet werden.

Als Verkaufsunterstützung für die Vermarktung dieser als wirtschaftlich eingestuften Dienstleistungen wird ein so genannter Value Calculator entwickelt. Unter Rückgriff auf die zuvor generierten Marktforschungsdaten kann dieses Tool den Nutzen einzelner produktbegleitenden Dienstleistungen nachfragerspezifisch monetär darstellen. Im Vertrieb eingesetzt ermöglicht dieses Tool somit ein aktives Management der Zahlungsbereitschaften einzelner Nachfrager.

Optimierung der Dienstleistungserbringung

Neben einem Value Calculator werden den teilnehmenden Unternehmen weitere Softwaretools kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die softwaregestützte Bereitstellung eines konfigurativen Referenzmodells erlaubt es Unternehmen, Geschäftsprozesse für die Durchführung produktbegleitender Dienstleistungen vor dem jeweils anzutreffenden Hintergrund (z.B. Branche, Geschäftsmodell, Art des Kunden) zu betrachten. Dabei werden Geschäftsprozesse auf im Einsatzkontext wesentliche Schritte verkürzt, so dass eine schnelle Einführung von optimierten Referenzprozessen zur Erbringung produktbegleitender Dienstleistungen in Unternehmen ermöglicht wird.

Flankierend ermöglicht ein Leistungskonfigurator die softwarebasierte Erstellung produktbegleitender  Dienstleistungen. Dazu können Produkte und Dienstleistungen flexibel zusammengestellt und mit Kostentreibern hinterlegt werden. Im Rahmen einer Entscheidungsunterstützung entwickelt das Tool Vorschläge bzgl. einer optimalen Preisgestaltung und eines adäquaten Geschäftsmodells.

Kontakt

Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Backhaus

IAS, WWU Münster
Am Stadtgraben 13-15
48143 Münster

Tel. +49 251 83 22861
Fax. +49 251 83 22903

email: info@servpay.de


Neue Generation von Kompaktlüftern mit einzigartigen Leistungswerten


Powerlüfter für Hochleistungs-Elektronikkühlung

Das neue Kühlkonzept ersetzt die bisherige Philosophie "grosser Volumenstrom = grosser Lüfter" durch kleine Lüfter mit variabel hoher Drehzahl. Wurden bisher z.B. Einbauten in Servern oder Industriegeräten wie Schweissinvertern, Frequenzumrichtern, Bremswiderständen oder auch Outdoor-Geräten im Telekommunikationsbereich vielfach von zentralen Lüftern versorgt, egal welchen tatsächlichen Wärmeanfall sie aufwiesen, so werden die Komponenten heute individuell durch Einzellüfter oder vorgeschaltete Lüftereinschübe gekühlt. Die neuen S-Force Hochleistungslüfter entsprechen mit ihrer grossen Förderbandbreite exakt den Anforderungen an einen diskontinuierlichen Wärmestrom. Kommt es zu kurz- oder längerfristigen Wärmespitzen, so erhöhen die Lüfter sofort den Kühlluftstrom entsprechend. So lassen sich enorme Energiemengen auf kleinem Raum gezielt abführen. Besonderer Vorteil dabei: trotz der sehr viel höheren Förderleistung bauen die neuen Lüfter sehr kompakt. So wird der Vorteil heutiger Elektronikkomponenten, die hohe Leistungsdichte pro Volumen nicht durch eine voluminöse Luftförderung konterkariert.

Kompakte Hochleistung


Um das Ziel der hohen Leistung auf Standardbaumass zu erreichen, bedarf es umfangreicher Verbesserungen am Lüfteraufbau. Drei Dinge treten dabei in den Vordergrund: MotorteLuefterrad mit Winglet-Fluegelnchnik, Strömungstechnik und Elektronik; drei Komponenten, die die gewünschte Förderbandbreite erst ermöglichen. So wurden alle mechanischen Einzelteile der Lüftergeneration von Grund auf neu entwickelt und den höheren Anforderungen angepasst. Fünf Baugrössen von 80 x 80 mm bis 172 mm Durchmesser und mit 190 bis 950 m³/h Luftleistung freiausblasend und einem maximalen Druckaufbau bis 1200 Pa sind lieferbar. Computersimulationen sorgten dabei schon vor der Konstruktion jedes Prototyps für die exakte Bestimmung der kritischen Parameter. Bei Nenndrehzahlen von bis zu 14.000 U/min wurden dann alle Komponenten des Lüfters auf den Prüfstand gestellt. Besonderes Augenmerk lag auf der Gestaltung der Lüfterräder und Flügelprofile sowie des Venturigehäuses (Bild: Lüfterrad mit Winglet-Flügel). Eine den neuen Bedingungen angepasste Anbindung und Form der Stege zwischen Motor und Gehäuse verbesserte die Festigkeit des gesamten Lüfters.

Die speziell für hohe Drehzahlen ausgelegten Kugellager tragen entscheidend mit zur exzellenten Lebensdauer der neuen Lüfter bei. Zusätzliche Versteifungen am Gehäuse minimieren die physikalisch bedingte Körperschallanregung bei höchsten Drehzahlen. Um die nötige Antriebsenergie an die neuen Lüfterräder liefern zu können, sind die Lüfter mit ebenfalls neu entwickelten 3-phasigen Multipol-Motoren bestückt. Ihre 6-, 8-, 10- oder 12-polig magnetisierten Rotoreinheiten schaffen zusammen mit den 9-nutigen Statorpaketen eine deutliche Optimierung des magnetischen Kreises. So erreicht der neue Motor je nach Ausführung Spitzenleistungen von über 300 W. Dies bedeutet eine Leistungssteigerung gegenüber den Vorgängermodellen von rund 500 %! Zuverlässigkeit steht auch hier an vorderster Stelle. Da extrem hohe Drehzahlen und Temperaturen auch zu erhöhtem Verschleiss führen können, hat ebm-papst Eigenkuehlungdie Motoren mit einer drehzahlabhängigen gezielten Eigenkühlung ausgestattet. Die Innendurchströmung des Motors ist bis ins Detail den verschärften Bedingungen angepasst (Bild: Eigenkühlung). Damit erreichen diese Lüfter trotz höherer Drehzahl problemlos die hohen Lebensdauerwerte bisheriger Standardtypen.

Elektronisch kommutierte Antriebe sind bei Lüftern schon immer führend, wenn es um Lebensdauer, Energieeinsparung oder Leistungsabgabe geht. Auch im Steuerzentrum der S-Force Lüfter sind alle Einstellungen an die neuen Vorgaben angepasst. Statt steiler Schaltflanken setzt eine „sanfte“ Kommutierung die Körperschallanregung herab, eine Drehzahlüberwachung und Drehzahlregelung erlaubt konstante Luftförderung bei geringstem Energieverbrauch. Die integrierte Betriebsüberwachung und das Microprozessor-gesteuerte Motormanagement für softwaregesteuerten Lüfterbetrieb erlauben die optimale, individuelle Einbindung der Lüfter in ein ganzheitliches Kühlkonzept auch grösster Rechenanlagen.